Die Erpeler Tödelmärkte


Beschreibung der Trödelmärkte

Zur Finanzierung des Blumenkorsos organisierte der Brauchtumsverein „Freunde des Erpeler Weinfestes“ e. V. von 1988 bis 2017 am ersten Sonntag im Juli den Osanna-Markt.
Des weiteren wurde von 1988 bis 2016 am ersten Sonntag im Oktober der Herbst-Markt veranstaltet.

Die Straßen und Gassen sowie der Marktplatz im Historischen Ortskern der „Alten Herrlichkeit“ bildeten mit ihren schmucken alten Fachwerkhäusern einen reizvollen Rahmen, der den Märkten ein unverwechselbares Flair verlieh.


Geschichte der Trödelmärkte

Der Osanna-Markt

Der Osanna-Markt war nach der ältesten und größten Glocke der Erpeler Pfarrkirche benannt.
Sie wurde 1388 von Heinrich von Gerresheim gegossen. Die Glocke wiegt 45 Zentner und hat einen Durchmesser von 142 cm.

Der Name „Osanna“ bezieht sich auf den „Hosanna-Ruf“ der Präfation, des Eingangswortes oder Vorgebetes als Teil der Messliturgie. Entsprechend hat die Osanna-Glocke wohl von alters her die Gläubigen zum Gottesdienst gerufen.

Der Markt trug den Namen dieser Glocke, da er erstmals 1988 anlässlich des 600-jährigen Jubiläums des Glockengusses veranstaltet wurde.

Der Herbst-Markt

Mit dem Herbstmarkt wurde an die Erpeler Tradition des Andreas-Marktes erinnert. Er wurde seit 1420 vom dritten Tag vor bis zum dritten Tag nach dem Sonntag vor dem Andreastag (30. November) veranstaltet.

Auch dieser Trödelmarkt fand erstmals 1988 statt.