Die Dahlien für Erpel am Rhein

Erpel am Rhein  wurde im Jahr 2014 eine besondere Ehre zuteil. Durch Vermittlung von Herrn Manfried Kleinau, dem Präsidenten der Deutschen Dahlien-, Fuchsien- und Gladiolen-Gesellschaft e. V., konnte der österreichische Züchter Peter Haslhofer dafür gewonnen werden, dem bekennenden Dahlienliebhaber Bernd Walbrück die Namensgebung zweier Neuzüchtungen zu überlassen.

Beim Dämmerschoppen für die Erpeler Bürgerinnen und Bürger am Weinfest-Montag, den 22. September 2014, war es dann so weit. In einer launigen halben Stunde, von Bernd Walbrück gemeinsam mit Manfried Kleinau locker und souverän moderiert, wurde der Taufakt vollzogen.

„Herrlichkeit Erpel“

„Herrlichkeit Erpel“

Taufpatin der ersten Dahlie für Erpel war die Erpeler Weinkönigin 2014/2015, Tonia Sieberz.
Natürlich konnte bei solch einem exklusiven Täufling kein ordinäres Wasser verwendet werden. Er wurde natürlich mit Original „Erpeler Herrenwitz“ beträufelt.

Bei dem Taufkind handelt es sich um eine zitronengelbe Semi-Kaktus-Dahlie mit zinnoberroten Spitzen. Ihre Blüten haben eine Durchmesser von etwa 10 cm.
Sie ist von kräftigem, geraden Wuchs und erreicht eine Höhe von 120 cm. Durch die langen Stängel der Blüten eignet sie sich hervorragend für Sträuße und Gestecke.

„Erpeler Ley“

Die zweite Dahlie für Erpel war eigentlich ein Missgeschick. Knollen dieser Sorte wurden zufällig mit den Knollen der „Herrlichkeit Erpel“ aus Österreich nach Erpel versandt. Dank des guten Einvernehmens mit dem Züchter wurde aus diesem „Malheurchen“ ein zweiter Täufling.

„Erpeler Ley“

Der Name wurde von der ausgefallenen bronze-orangefarbenen Tönung der Dahlie inspiriert. In diese Farbe erstrahlt die Erpeler Ley im Licht des Sonnenuntergangs.

Als Taufpatin fungierte die Erpeler Weinkönigin von 1964/65, Hildegard Gross, geb. Senk, die ebenfalls Wein statt Wasser bei der Taufzeremonie einsetzte.

Diese Kaktus-Dahlie ist eine ausgesprochene Liebhabersorte. Ihre Blütenblätter sind bronze-orangefarben getönt und an der Außen- bzw. Unterseite weinrot bereift. Ein wirklich apartes Farbenspiel.
Die Blüte hat einen Durchmesser von etwa 10 cm.
Die Sorte ist ebenso wie die „Herrlichkeit Erpel“ von kräftigem, geraden Wuchs mit langen Blütenstängeln; wird aber 130 cm hoch. Daher lässt sie sich genauso gut als Schnittblume verwenden.
Wuchsform und Blütenfarbe von „Erpeler Ley“ harmonieren bestens mit ihrer Schwester „Herrlichkeit Erpel“. Sie lassen sich daher hervorragend in einer Gruppe pflanzen.

Ehrung des Engagement für den Erpeler Blumenkorso

Mit seiner Namensgebung würdigt Bernd Walbrück das Engagement der Bürgerinnen und Bürgern aus Erpel, die sich jedes Jahr tatkräftig an der Vorbereitung und Durchführung des Erpeler Blumenkorsos beteiligen.