Berichte über den Osanna-Markt 2015


General-Anzeiger Bonn vom 7. Juli 2015

Osanna-Markt zog trotz der Hitze viele Besucher an

Bummeln unter Sonnenschirmen

Alev Dogan (Text) und Frank Homann (Foto)

Erpel.   Ein Meer aus Schirmen bewegte sich durch Erpels Gassen. Ausnahmsweise mal nicht vor dem Regen, sondern vor der Sonne, die vom Himmel brannte, schützten sich die Passanten in der "Herrlichkeit Erpel". Der Osanna- Markt hatte am Sonntag wieder einmal viele Menschen aus Nah und Fern angezogen.

Ob surreal anmutende Holzschnitzereien als Wandschmuck der etwas anderen Art, ulkige Stofftiere oder Wohn- und Modeaccessoires, zum Stöbern gab es an den Marktständen so einiges. …

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Blick aktuell Unkel vom 10. Juli 2015

Osanna-Trödelmarkt in Erpel lockte die Besucher an

Ein wahres Fest für Freunde von Schnäppchen und Raritäten

„Brauchtumsverein Freunde des Erpeler Weinfestes“ veranstaltet den Markt, bei dem es nur Gebrauchtes gibt

Erpel.  Trotz hochsommerlicher Hitze zog es am Sonntag erneut Hunderte von Besuchern in die „Herrlichkeit Erpel“, dies bereits seit den frühen Vormittagsstunden. Die Besucher kamen von weit über die Verbandsgemeinde Unkel hinaus, um die große Auswahl Dinge von Anno dazumal, die die insgesamt 180 Aussteller präsentierten, zu begutachten und so manches Schnäppchen zu ergattern. Seit vielen Jahren erfreut sich der einmal jährlich stattfindende Erpeler Trödelmarkt wachsender Beliebtheit. Verantwortlich für den großen regionalen Trödelmarkt ist der „Brauchtumsverein Freunde des Erpeler Weinfestes“. Der Hauptorganisator des beliebten Marktes ist Heino Schmitz, der dabei in erster Linie von Hildegard und Jürgen Kröll, Hansi Freund und Werner Henneker aktiv unterstützt wird. Das Besondere am Osanna-Markt ist, dass keine Neuwaren zugelassen sind. Zudem ist die Standgebühr sehr moderat. Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren, die ihre Spielwaren anbieten, bezahlen keine Standgebühr. So bieten nur Privatpersonen ihre alten Schätze an, ob Biergläser, urige Koffer, Bücher, Kleidungsstücke, Schuhe, Kinderspielzeug, Puppen und Stoffbären, Geschirr in allen Variationen, Haushaltsgeräte, historische Bilder und weitere, teils sehr ungewöhnliche gebrauchte Utensilien, die bei den Besuchern auf großes Interesse stießen. Auf einer Strecke von 550 Metern in der Rheinstraße und in der Kölner Straße hatten die Aussteller - wohl organisiert - ihre Stände beidseitig der Straßen aufgebaut. Bewundernswert stets die Freundlichkeit der Verkäufer, die auf ihre teils sehr großzügigen Sonderpreise hinwiesen und fast immer für ein wenig Feilschen offen waren.

„Es ist ein Markt, der uns und den Hunderten von Besuchern sehr viel Spaß macht“, so zwei private Erpeler Aussteller, Niko Czeslik und Werner Kroll. Die Käufer zeigten sich wiederum stolz über so manches erworbene Schnäppchen. Im historischen Ortskern von Erpel konnten sich die Besucher außerdem in zahlreichen Restaurationsbetrieben und Cafés erfrischen und stärken. Das geschichtsträchtige Erpel bot rundherum das richtige Ambiente für die Schätzchen von gestern. Die Verantwortlichen von den „Freunden des Erpeler Weinfestes“ freuten sich nicht nur über den guten Besuch, sie wiesen auch auf das nächste große Erpeler Fest hin, das Weinfest mit dem großen Blumenkorso am dritten Sonntag im September.