Wein und Musik – rheinisches Blut …

Presseberichte über den Blumenkorso 2015


21. September 2015

Wein und Musik liegen den Rheinländern im Blut

Blumenkorso in der „Alten Herrlichkeit“ erneut ein echter Publikumsmagnet

von Leo Klevenhaus (Text und Foto)

Weingott Bacchus Andreas mit
Bacchantinnen Daniela und Jasmin

Erpel.   Auch in diesem Jahr waren es über 30 Motivgruppen und -wagen, farbenprächtig und ideenreich gestaltet. 80.000 Blüten hatten viele Ehrenamtliche während des am Freitag begonnenen Weinfestes und bis kurz vor Beginn des 34. Blumenkorsos am Sonntagnachmittag gesteckt, uneigennützig - versteht sich! Auch Weinkönigin Sara (Kirschbaum) und Bacchus Andreas (Schwager) legten sich ins Zeug. Jede Hand wird gebraucht, meinten die beiden „Hoheiten“ übereinstimmend. Sie und viele andere verkörpern nicht nur Idealismus, sondern und vor allem rheinischen Frohsinn!

Scharen von Festbesuchern hatten ihre helle Freude an den schönen Motiven. „Wein und Musik – rheinisches Blut …“, das diesjährige Motto, spiegelte sich im Blumenkorso wider. Wein und Musik sind und waren in allen Kulturen und zu allen Zeiten ein Sinnbild der Lebensfreude. Und dieser Sinn eben liegt jedem Rheinländer im Blut.

Weinlieder standen Pate
bei den Motivwagen

Die Pänz des Kindergartens und der Grundschule, in jedem Jahr mit von der Partie, stellen das im jüngsten Kindesalter schon unter Beweis. Kellergeister und stille Zecher, Herzdamen und Stadtsoldaten, Jungmädchen und Junggesellen mit ihren Fähnrichen, Weingott Bacchus nebst Bacchantinnen („Im tiefen Keller …), die Dahliengärtner der GEKG oder auch die singenden Genießer des „Herrenwitz“-Weines, sie alle und über allen Weinkönigin Sarah nebst Prinzessinnen Saskia und Michelle, genossen „das Bad in der Menge“ und die Weinseligkeit der schunkelnden und singenden Schaulustigen.

Die Möhnen machten deutlich, dass
in Erpel alles Hand in Hand geht.

Weinlieder gab es im Blumen- und Weinkorso immer wieder zu hören oder standen Pate bei den Motivwagen. „Aus der Traube in die Tonne“, „Komm braune Hanne her, reich mir die Kanne her, füll mir den Krug …“, „Ja, Ja, der Wein ist gut …“ spielten die illustren Musikgruppen vom Rhein, von der Mosel und aus Holland. „Es ist beim Weine wie im Leben, auf den Inhalt kommt es an!“ oder „Es wird noch Wein am Rhein in hundert Jahren geben, nur trinken andere dann vergnügt den Saft der Reben“. Wen stört es: „Jetzt ist jetzt!“, sagten sich die fröhlichen Zecher und auch die Jubiläums-Weinköniginnen Marie-Luise (1965) sowie Tanja (1990) mit „Trinkst du den Wein vom Rhein, gib Acht auf den Jahrgang …“! Einhellige Meinung: Der Erpeler Blumenkorso sucht am Mittelrhein seinesgleichen.


Rhein-Zeitung vom 22. September 2015

Weinfest und Blumenkorso lockten nach Erpel

Vier Tage feierten Einheimische und Gäste mit Rebensaft – Mit Blumen geschmückte Wagen waren Höhepunkt

von Sabine Nitsch (Text) und Heinz-Werner Lamberz/Creativ (Fotos)

Neben Weinkönigin Sarah mit ihren
Prinzessinnen Michelle und Saskia
nahmen bunt geschmückte Wagen
und zahlreiche Fußtruppen teil.

Erpel.   Rebensaft hat eine ausgeprägt integrative Kraft. Einheimische und Gäste aus der ganzen Region feierten vier Tage lang beim Erpeler Weinfest. Auch zahlreiche Freunde aus Holland waren wieder dabei. Sie hatten wie immer Musik mitgebracht. Timbre Tajiri spielten auf dem Marktplatz auf und begleiteten die Festzüge. Die Musiker waren auch mit von der Partie, als Weinkönigin Sarah und ihre Weinprinzessinnen Michelle und Saskia sowie der Erpeler Bacchus Andreas Schwager per Fackelzug von zu Hause abgeholt wurden, um das Weinfest am Freitagabend offiziell im Weindorf zu eröffnen. Auch die holländischen Freunde der Musikgruppe De Volle Blâos waren wiedergekommen und spielten zu Ehren der Regentin ein Ständchen.

Was kann schöner sein im Leben als Gesundheit, Glück und Segen. Dazu ein Gläschen Wein vom Rhein … , gab die Weinkönigin mit ihrem Weinspruch auf der kleinen Bühne den vielen Gästen bei der Eröffnung das moralische Rüstzeug mit auf den Weg, das ihre Untertanen bis zum heutigen Montag begleiten sollte.

Bürgermeisterin Cilly Adenauer dankte allen Beteiligten, die das Weinfest auch in diesem Jahr wieder ehrenamtlich auf die Beine gestellt haben. Der Vorsitzende des Brauchtumsvereins, Werner Hennecker, freute sich schon bei der Eröffnung ganz im Zeichen rheinischer Geselligkeit. Musikalische Unterstützung hatten sich die Erpeler diesmal von der Musikkapelle Schonach 1839 aus dem Schwarzwald geholt, die zum Tanz aufspielte und auch Nichtrheinländer zum weinseligen Schunkeln animierte. Am Samstag, als es immer mal wieder etwas regnete, gab es bei den Organisatoren nur ein Thema. Wie wird das Wetter beim Blumenkorso am Sonntagnachmittag? Die Prognosen bewegten sich zwischen Dauerregen und Hitze. Die Sorgen waren am Sonntagmorgen vergessen. Die Sonne zeigte sich über Erpel. Es war nicht zu heiß und nicht zu kalt. So bleiben die Blüten frisch, freuten sich die vielen Helfer, die noch bis kurz vor Beginn des Festzuges letzte Hand an die prachtvollen Wagen legten, um die letzten der 80 000 Dahlienblüten in die Motive zu stecken, ehe es zum Umzug durch den Ort ging.

Heute endet das Weinfest in der Alten Herrlichkeit, das vom Brauchtumsverein „Freunde des Erpeler Weinfestes“ organisiert wird, mit dem Dämmerschoppen, zu dem ab 20 Uhr auch die Weinköniginnen aus den Nachbarorten erwartet werden.


General Anzeiger Bonn vom 22. September 2015

Weinkönigin und zwölf Motivwagen begeistern beim Blumenkorso

drd

Erpel.  Unzählige goldgelbe Dahlien schmückten die riesige Krone. Inmitten dieses aus Blüten besetzten majestätischen Kopfschmucks stand Weinkönigin Sarah und grüßte freundlich die Erpeler Bürger und Zuschauer des Blumenkorsos.

Die Trägerin des Weindiadems auf ihrem königlichen Motivwagen, begleitet von ihren Prinzessinnen Saskia und Michelle, wäre allein schon Hingucker genug gewesen. …

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Blick aktuell Unkel vom 23. September 2015

Wein- und Blütenfestzug zog durch Erpel

„Wein und Musik - rheinisches Blut“

14 prachtvolle Motivwagen, elf originelle Fußgruppen und acht Musikensembles begeisterten das Publikum

von JSB (Text und Fotos)

Die Weinmajestäten winkten dem
Publikum in den Erpeler Gassen zu.

Erpel.   Ein Meer an Dahlien, Tagetes und Astern war zu sehen, als sich der Blumenkorso am vergangenen Sonntag durch die idyllischen Gassen von Erpel schlängelte. Rund 50.000 Blüten hatten emsige Helfer in der rollenden Blütenkarawane verarbeitet, um den Gästen des Erpeler Weinfestes etwas Besonderes zu bieten. Unter dem Motto „Wein und Musik – rheinisches Blut“ standen die weinseligen Tage und somit auch der Wein- und Blütenfestzug.

Das Publikum hatte sich vor allem im Weindorf rund um Bühne und Weinstände versammelt. Es säumte auch die Straßen, durch die Fußgruppen und Motivwagen zogen und ein herrliches Bild abgaben. …

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In unserer Rubrik Medien 2015 finden Sie Links zu mehreren Bildergalerie über den Erpeler Blumenkorso 2015.