Der Brauchtumsverein „Freunde des Erpeler Weinfestes“ e. V. ist am 20. März 1991 durch Umbenennung aus dem am 23. Mai 1925 gegründeten „Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Erpel und Umgegend“ hervorgegangen.
Derzeit (Stand Ende 2007) hat der Verein über 100 Mitglieder.
Wie schon seinem Namen zu entnehmen ist, hat es sich der Brauchtumsverein zur Aufgabe gemacht, das traditionelle Erpeler Weinfest zu organisieren und durchzuführen.
Daneben beteiligt sich der Verein auch an den anderen örtlichen Festen in Erpel, z. B. dem Karnevalsumzug oder der Kirmes.
Da die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen und dem Weinfest (hauptsächlich aus den Beiträgen der Weinstandbetreiber und dem Verkauf von Festabzeichen) zur Finanzierung des Festes nicht immer ausreichen, organisiert der Brauchtumsverein außerdem zweimal im Jahr (jeweils am ersten Sonntag im Juli und am ersten Sonntag im Oktober) einen
Trödelmarkt
in den Straßen der „Alten Herrlichkeit“.
Die Gründe für die Umbenennung hat Werner Henneker, damals (und auch heute) 1. Vorsitzender des Vereins in seinem Bericht auf der Hauptversammlung am 20. März 1991 aufgezählt:
„Vor fast genau sechs Jahren haben Bernd Walbrück als Geschäftsführer und ich als 1. Vorsitzender die Leitung des damaligen Verkehrsvereins Erpel übernommen.
Wir sind angetreten, um folgendes zu erreichen:
- Dem Weinfest wieder eine herausragende Stellung im Veranstaltungskalender der Gemeinde Erpel zu verschaffen.
- Den Fremdenverkehr unter Mithilfe der Gastronomie zu aktivieren und neue Möglichkeiten zu erschließen.
- Den Verkehrsverein zu einem Verein zu machen, der im gesamten Jahr Veranstaltungen durchführt.
- Den Verkehrsverein zu einem mitgliederstarken Verein auszubauen, der fest in der Bevölkerung verankert ist.
- Verschönerungsmaßnahmen in den Ortsteilen von Erpel und Orsberg anzuregen.
Wenn ich ehrlich bin, ist nur das erste Ziel fast optimal erreicht worden. Das ‚fast‘ steht deshalb da, weil es uns noch nicht gelungen ist, die Finanzierung auf eine sichere Grundlage zu stellen.
Als Resümee kann festgehalten werden, dass sich der Verein auf das Weinfest konzentrieren und für alles andere keine Zeit und Kraft vergeuden sollte ...“