Natali Kuhn, Weinkönigin 2008/2009

Natli Kuhn, die Weinkönigin 2008/2009 Natali Kuhn wurde das Amt der Weinkönigin quasi in die Wiege gelegt, genauer gesagt in den Kinderwagen. In diesem Gefährt nahm sie nämlich – noch bevor sie laufen konnte – 1988 an ihrem ersten Weinfestumzug teil. Und weil Oma Agnes (Wambach) ihre Freude an diesem Fest mit ihrem Enkelkind teilen wollte, befeuchtete sie ihm immer wieder die Lippen mit Wein. Mutter Bettina befürchtete schon, nach dem Umzug eine betrunkene Tochter nachhause bringen zu müssen. Doch Natali überstand diesen Festzug nicht nur unbeschadet, sie muss ihn auch genossen haben. In den nächsten Jahren hat sie sich jedenfalls immer mit großer Begeisterung am Festzug beteiligt, wie unsere Fotogalerie beweist.

Überhaupt ist Natali sehr entschlossen und unternehmungslustig und deshalb stets offen für neue Erfahrungen. Ob sie nun als Kind den Bahntunnel unter der Erpeler Ley erkundet hat oder als junge Frau den australischen Kontinent: Nachdem sie ihren Entschluss gefasst hatte, setzte sie ihn ohne Zögern in die Tat um.
Und so kam es, dass der Brauchtumsverein „Freunde des Erpeler Weinfestes“ e. V. dieses Jahr eine Weinkönigin krönt, die über das Internet „bestellt“ wurde. Traditionspflege kann wahrhaft weltumspannend sein im Zeitalter der elektronischen Medien. Dem Vereinsvorstand wäre in diesem Falle allerdings eine altmodische „Dienstreise“ nach Australien lieber gewesen, doch das gab die Kassenlage nicht her.

Während ihres Aufenthalts in Australien hatte Natali Gelegenheit, vertraute Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ihr Resümee lautet: „So weit weg von daheim lernt man schätzen, was man zuhause hat.“
Aus dieser Erkenntnis heraus war ihr elektronische Post aus der Heimat natürlich sehr willkommen. Es war aber schon eine besonders freudige Überraschung, dass die E-Mail die Bitte enthielt, dieses Jahr die Erpeler Weinkönigin zu sein. Da „Erpel“ und „Weinfest“ für Natali untrennbar zusammengehören, sagte sie umgehend zu. Wieder einmal stellt sie sich einer neuen Erfahrung.

Australien hat Natali aber nicht nur einen neuen Blick auf die alte Heimat beschert, sondern auch eine enge persönliche Verbundenheit mit den Niederlanden. Mittlerweile hat sie dort in Tilburg das Studium „International Business“ begonnen.
Da passt es natürlich besonders gut, dass ihre Regentschaft mit dem 25-jährigen Jubiläum der Bigband „Timbre Tajiri“ zusammenfällt.

Der Weinspruch, unter den sie ihre Regentschaft stellt, lautet:

„Musik und Wein, Frohsinn in Erpel am Rhein.
Wer Wein trinkt, genießt der Erde Glut,
den Tau des Himmels, Sonnengut.
Erhebet die Gläser und trinket mit mir,
denn im Saft der Reben
fließt geheimnisvoll das Leben!
Zum Wohl!“

Als Kredenzwein hat sich Natali unter den vielen hervorragenden Weinen vom Mittelrhein einem halbtrockenen Riesling ausgewählt.

Natalis Weinprinzessinnen sind ihre Freundinnen Melanie Schüler und Anna Kenn.

Weinprinzessin Melanie Schüler

Die 24-jährige Melanie Schüler studiert zurzeit an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz für das Lehramt die Fächer Englisch und Sozialkunde.
In ihrer Freizeit ist sie ein aktives Mitglied des Tambour Corps Erpel. Außerdem beteiligt sie sich ebenso wie ihre langjährige Freundin Natali schon seit ihrer Kindheit aktiv am Weinfest.
Auf Grund dieser Verbundenheit mit Erpel und seinem Weinfest ist es ihr eine besondere Freude, Natali während ihrer Regentschaft als ihre Weinprinzessin zu unterstützen.

Weinprinzessin Anna Kenn

Im Oktober wird Anna Kenn ein Studium als Dolmetscherin beginnen. Trotzdem sagte sie ohne zu zögern zu, als ihre Freundin Natali sie bat, wie im Vorjahr das Amt der Weinprinzessin zu übernehmen.
Sie fühlt sich als echtes „Erpeler Mädchen“, obwohl ihre Heimatgemeinde Heister nominell zur Stadt Unkel gehört. Diese Verbundenheit hat sich durch ihre Aktivität in der Prinzengarde noch verstärkt.

Sie freut sich wieder auf die vor ihr liegende Zeit als Weinprinzessin, diesmal mit ihren Freundinnen Natali Kuhn und Melanie Schüler.

Übrigens teilen beide Weinprinzessinnen Weinkönigin Natalis Zuneigung zu halbtrockenen Riesling.

Während der kommenden Monate werden Weinkönigin Natali und ihre Weinprinzessinnen Melanie und Anna Erpel am Rhein mit jugendlichem Charme und rheinischem Frohsinn vertreten.

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