Der Osanna-Markt 2009 lockte Massen

Die Mischung aus historischem Fachwerk und altem Trödel beweist erneut ihre große Attraktivität

Blick auf einen von Fachwerkhäusern umgebenen kleinen Platz, in dessen Mitte eine große Platane steht Obwohl schwül-heißes Wetter die Rheinländer seit Tagen zum Stöhnen brachte, war die Anziehungskraft des Osanna-Markts ungebrochen. Kein Platz für einen Marktstand blieb leer und die Besucher des Trödelmarktes waren wieder Legion.
Bereits am frühen Vormittag herrschte reges Treiben auf den Straßen und Plätzen der „Alten Herrlichkeit“. Viele Besucher nutzten dir frischen Vormittagsstunden, um dem Übermaß an Sommersonne zu entgehen. Aber auch in den heißen Mittags- und Nachmittagsstunden ebbte der Besucherstrom kaum ab.

Der besondere Reiz des Marktes beruht unverkennbar auf dem besonderen Flair, das durch die Mischung aus „echtem“ Trödel und den schmucken Fachwerkhäusern im historischen Ortskern von Erpel entsteht. Die konsequente Beschränkung des Angebots auf gebrauchte Ware fördert aber auch die Lust am Stöbern und Staunen. So mancher Besucher, der eigentlich nur zum Schauen kam, erlag dieser Lust und konnte der Versuchung durch das eine oder andere Stück letztlich nicht widerstehen.

Marktstände längs einer Straße, über die Weinreben gespannt sind Sich der Verführung durch das Warenangebot zu entziehen, war in der Tat nahezu unmöglich. Er war schlicht zu vielfältig und umfangreich. Neben Geschirr aus allen denkbaren Materialien gab es Kinderkleidung in allen Größen. Darüber hinaus umfasste das Sortiment Handtaschen, Schuhe und andere Modeaccessoires sowie Spielzeug für Groß und Klein. Außer diesen eher praktischen Dingen wurden auch Bücher und Schallplatten aller Art angeboten. Abgerundet wurde das Angebot durch den einen oder anderen Stand mit Kunst und Kuriositäten.

Am Ende des Marktes gab es folglich nur zufriedene Mienen. Bei den Besuchern, die nach Herzenslust in alten Schätzchen stöbern konnten. Bei den Händlern, über die große Nachfrage. Und beim Brauchtumsverein „Freunde des Erpeler Weinfestes“ e. V. darüber, wieder eine gelungene Veranstaltung durchgeführt zu haben, deren Erlös zur Finanzierung des Weinfestes – wie immer am dritten Sonntag im September – beitragen wird.

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