Sabine Nitsch, Rhein-Zeitung vom 14. August 2008
Der Blumenkorso ist der optische Höhepunkt des Erpeler Weinfestes. Bis die Motivwagen und Fußgruppen aber wieder durch die Straßen des kleinen Ortes ziehen, haben die Mitglieder des Brauchtumsvereins noch viel zu tun.
ERPEL. Die Standgebühren auf dem Erpeler Weinfest werden nicht erhöht. Diese gute Nachricht teilte Werner Henneker, Vorsitzender des Brauchtumsvereins „Freunde des Erpeler Weinfestes“, den Mitgliedern mit. Die trafen sich, um mit der Detailplanung für das Weinfest, das vom 19. bis zum 22. September gefeiert wird, zu beginnen. Und dabei waren die Finanzen natürlich ein ganz wichtiger Punkt. Und das nicht erst, seit der Verein mit dem Weinfest 2006 ein Minus von rund 2000 Euro eingefahren hat. 2007 hatten die Verantwortlichen daraufhin die Standmiete angehoben (die RZ berichtete).
In diesem Jahr kann der Verein auf diesen Schritt verzichten. Und dies, obwohl die Freunde des Erpeler Weinfestes Anfang des Jahres eine neue Wagenbauhalle bezogen haben. Wegen der hohen Miete nutzen wir sie zusammen mit der Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft
, erläuterte Henneker. Trotzdem hätten sich die beiden Vereine ohne Unterstützung die Miete nicht leisten können. Der Arbeitskreis Erpeler Vereine hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, sich mit einem Drittel an der Miete zu beteiligen
, führte der Vorsitzende weiter aus. Und dank dieses Sponsorings müssten die Standgebühren beim Weinfest nicht erhöht werden.
Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto Musik und Wein - Frohsinn am Rhein
und ganz im Zeichen der 25-jährigen Freundschaft Erpels mit der holländischen Musikgruppe „Timbre Tajiri“ (ehemals „De Late“). Anlässlich des Jubiläums wird es diesmal einen Festakt geben, zu dem alle Weinköniginnen der vergangenen 25 Jahre sowie alle Freunde und Weggefährten eingeladen sind
, erläuterte Henneker. Die holländische Band wird auch zur Eröffnung den Abend musikalisch gestalten.
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