Jahreshauptversammlung 2007

Der Vorstand des Brauchtumsvereins zieht eine insgesamt positive Bilanz

Auf der mit 27 Teilnehmern gut besuchten Jahreshauptversammlung des Brauchtumsvereins „Freunde des Erpeler Weinfestes“ e. V. zog der Vorstand am Dienstag, den 27. November 2007, eine insgesamt positive Bilanz.

Positiv war nach dem Bericht des ersten Vorsitzenden, Werner Henneker, vor allem die Resonanz auf die Veranstaltungen des Brauchtumsvereins.
Allem voran war eine erfreuliche Entwicklung bei den Besucherzahlen des Weinfestes festzustellen. Höhepunkt war natürlich der Festzug am Sonntag, der gleich mehrere tausend Besucher anzog. Aber auch Freitag und Samstag waren sehr gut besucht.
Die Ursache hierfür lag nach der Auffassung des Geschäftsführers, Hans-Jürgen Freund, in der guten Presse, die das Weinfest in diesem Jahr hatte. Es war wiederholt Gegenstand der Berichterstattung in der lokalen Tages-, Wochen- und Monatspresse. Hilfreich dürfte ferner die überregionale Medienpräsenz gewesen sein, die Erpel durch seine Teilnahme am Hammerdorf-Wettbewerb der Landesschau Rheinland-Pfalz des SWR hatte.
Auch die Entwicklung der beiden Trödelmärkte wurde angesprochen. Diese haben unter der Leitung des Teams Bettina Kuhn und Heino Schmitz deutlich an Attraktivität und Zuspruch zugelegt.

Erwähnenswert war darüber hinaus der Anstieg der Mitgliederzahl des Brauchtumsvereins auf über 100. Dies ist insbesondere auf die intensive Mitgliederwerbung durch das Vorstandsmitglied Silvia Rings zurü ckzuführen. Prominentester Neuzugang ist Erwin Rüddel, MdL. Positiver Nebeneffekt dieser Entwicklung ist, dass der Brauchtumsverein in der Arbeitsgemeinschaft Erpeler Vereine (AEV) erstmals über zwei Stimmen verfügt.
Eine erfreuliche Mitteilung konnte zudem für die Zukunft des des Blumenkorsos gemacht werden: Gemeinsam mit der GEK und der AEV ist es gelungen, die Hallen der ehemaligen Firma Josef Ott für fünf Jahre als Wagenbauhalle anzumieten.

Weniger positiv, aber keineswegs negativ, haben sich die Finanzen des Brauchtumsvereins entwickelt. Alles in allem ist die Finanzlage des Vereins solide.
Nach den Erläuterungen des Geschäftsführers Hans-Jürgen Freund sind die drei Säulen, auf denen die Finanzierung des Weinfestes beruht, unverändert stabil. Insbesondere der Plakettenverkauf lief in diesem Jahr exzellent. Auf Grund der mittlerweile optimalen Organisation des Verkaufs konnten alle vorhandenen Festabzeichen verkauft werden.
Die erzielten Einnahmen von rund 11.500 € stellten gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von über 1.600 € dar. Sofern jedoch keine neuen Einnahmequellen erschlossen werden, ist eine weitere Steigerung der Einnahmen kaum noch möglich.
Diese Einschätzung wurde durch den Kassenbericht untermauert. Trotz der deutlichen Einnahmensteigerung hat das Weinfest auch 2007 mit einem – allerdings nur leichten – Minus von rund 600 € abgeschlossen. Neben Preissteigerungen bei unvermeidlichen Kosten, beispielsweise für die musikalische Unterhaltung der Weinfestbesucher, ist dies vor allem auf den Preisanstieg bei Rohstoffen zurückzuführen, durch den ergriffene Einsparungsmaßnahmen aufgezehrt wurden.
Der Anstieg der sonstigen Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen und weiteren Vereinsaktivitäten, vor allem der Trödelmärkte, sorgte letztlich für eine positive Entwicklung des Kassenbestands.
Diese Einnahmen sind jedoch erforderlich, um laufende Kosten (z. B. die Miete für die Wagenbauhalle) zu bestreiten und um Rücklagen für anstehende Investitionen (beispielsweise für neue Weinfestgläser) zu bilden. Sie können deshalb nicht für die Finanzierung des Weinfestes eingeplant werden. Die Finanzplanung des Brauchtumsvereins hat daher unverändert als zentrale Vorgabe, dass das Weinfest die entstehenden Kosten selbst erwirtschaften muss. Auch im kommenden Jahr wird es also die wichtigste Aufgabe des Vorstands sein, weitere Einsparmöglichkeiten bei der Organisation des Weinfestes zu realisieren.

Auf die Berichte des Vorstands folgte eine rege Aussprache.
An der Durchführung des Weinfestes wurde zu einer Vielzahl von einzelnen Punkten sowohl positive als auch negative Kritik geäußert.
Außerdem wurden Vorschläge zur Verbesserung der Einnahmen gemacht. Im Rahmen der Aussprache konnte deren Machbarkeit jedoch nicht abschließend erörtert werden.

Im Anschluss an die Aussprache wurde dem Vorstand durch die Jahreshauptversammlung unter der Leitung der Kassenprüferin, Frau Lister Entlastung erteilt.

Zum Schluss der Jahreshauptversammlung standen noch Personalentscheidungen an.
Der Vorstand schlug der Versammlung vor, Holger Lenz als Beisitzer mit dem Aufgabenkreis Internet und Pressearbeit in den Vorstand zu wählen. Der Vorschlag wurde damit begründet, dass der Brauchtumsverein bereits seit einigen Jahren eine eigene Internetseite unterhalte, da das Internet in den letzten Jahren als Medium für Information und Kommunikation – und damit auch für Werbung – nahezu unentbehrlich geworden ist. Die Aufgabe, diese Website mit Wort- und Bildbeiträgen fortlaufend zu aktualisieren und dadurch für Besucher interessant zu halten, habe Holger Lenz bereits im Frühjahr  2007 übernommen. Wegen der Bedeutung dieser Aufgabe sei seine Einbindung in den Vorstand sinnvoll und wünschenswert.
Die Wahl erfolgte einstimmig.
Ferner schlug der Vorstand vor, Beate Lister, Monika Langenfeld und Verena Geraets zu Kassenprüferinnen zu wählen. Auch dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

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